Osteopathie - ein Beruf mit Zukunft

Als freier Beruf gliedert sich die Osteopathie ideal in das Gesundheitswesen ein und eröffnet vielseitige Möglichkeiten: Die Führung einer eigenen Praxis, die Mitarbeit in einer interdisziplinären Praxisgemeinschaft bzw. einer klinischen Einrichtung oder im Rahmen von Gesundheits- und Sportinstitutionen.

Heute wenden sich zahlreiche nationale und internationale Sportverbände zur Betreuung ihrer Athleten an Osteopathen. Im Bereich der Geburtshilfe nimmt die Osteopathie bei der Versorgung von Mutter und Kind eine immer wichtigere Rolle ein. Auch die Arbeit mit Künstlern wie z.B. Tänzer, Schauspieler und Musiker ist Erfolg versprechend.

Osteopathie: Unsere Vision für das Gesundheitswesen

In den letzten Jahren hat die Osteopathie eine starke Entwicklung erfahren: In Frankreich wenden sich ihr jährlich 300.000 neue Patienten zu. 20 Millionen Menschen wurden schon behandelt. Deutschland ist dabei, diese Entwicklung rasant nachzuvollziehen.

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie erlaubt, mit den Händen Mobilitätsstörungen, die Gesundheit und Wohlbefinden beeinträchtigen, in den verschiedenen Systemen des Körpers zu erkennen und zu behandeln. Jede Mobilitätseinschränkung eines Gewebes ( Muskeln, Bänder, Faszien, Knochen ) kann eine Störung des gesundheitlichen Gleichgewichts nach sich ziehen.

Die osteopathische Behandlung beruht auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und passt sich jedem Patienten entsprechend seiner körperlichen und psychischen Beschaffenheit an.

Ganzheitlicher Partner der Schulmedizin

Die Osteopathie ist eine der Schulmedizin komplementäre Medizin. Durch die ihr eigene Geisteshaltung und Therapie ermöglicht die Osteopathie dem Patienten, sein „Kapital” Gesundheit in die eigene Hand zu nehmen und dadurch Autonomie und Eigenverantwortung zu gewinnen. Gleichermaßen Geisteswissenschaft und Heilkunst entspricht die Osteopathie den Erwartungen der Patienten und einem echten Bedürfnis der Bevölkerung.

Ein in Europa anerkanntes Fachgebiet

  • Die Osteopathie wird von der WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) als Beitrag zum Erhalt der Gesundheit anerkannt.
  • Die Berufsbezeichnung „Osteopath” ist in England seit 1993, in Belgien seit 1999 und in der Schweiz seit 2005 gesetzlich geregelt.
  • 1997 verabschiedet das Europäische Parlament eine Resolution zum Status der Non-konventionellen Medizin, die die Osteopathie mit einschließt.
  • In Frankreich erkennen Parlament und Senat die Osteopathie seit dem 12. Februar 2002 als eigenständigen Beruf an, seit März 2007 sind die Ausführungsbestimmungen in Kraft.
  • In Deutschland ist das große Interesse der Heilberufe durch die ständig wachsende Zahl der Schüler in der Teilzeitausbildung sichtbar.
  • Da in Deutschland eine Heilerlaubnis notwendig ist, um legal eigenständig behandeln zu dürfen, haben wir die Ausbildung zum Heilpraktiker in unser Curriculum integriert.

Europäisches Colleg für Osteopathie

COE